LEISTUNGEN

Wir vereinen haustierärztliche persönliche Betreuung Ihres Tieres mit der Möglichkeit spezialisierter Diagnostik- und Behandlungsverfahren.
Direkt vor Ort in unserer Tierarzt Praxis in Stuttgart.

Im Interesse einer schnellen und zuverlässigen Diagnostik bieten wir Ihnen:

  • Bei uns gibt es ein eigenes hausinternes Labor inklusive Blutbild, Blutchemie, Urinuntersuchung etc.

  • Eigenes hausinternes Labor inklusive Blutbild, Blutchemie, Urinuntersuchung etc.

  • Digitales Röntgen

  • Ultraschalldiagnostik auf hohem Niveau inklusive Herzultraschall mit hoch modernem Sonographiegerät

  • EKG inclusive Holter (24-Stunden-Langzeit-EKG)

  • Offizielle Untersuchungsstelle auf Patellaluxation

  • Offizielle Untersuchungsstelle auf PKD (Polyzystische Nierenerkrankung)

  • Intubations- und Inhalationsnarkose mit klimaschonender Isofluran-Rückresorption

  • Monitorüberwachung mit Kapnographie (CO2-Messung), EKG, Sauerstoff, Puls, Temperatur, Blutdruck

  • Weichteilchirurgie, z.B. Kastration, Magendrehung, Enterotomie, Zystotomie, Tumorentfernung etc.

  • Orthopädische – und Knochenchirurgie, unter anderem: Versorgung von Frakturen inklusive Beckenfrakturen, Kreuzbandriss, Patellaluxation, etc.

  • Möglichkeit stationärer Therapie mit intravenöser Dauertropf-Infusion

  • Softlaser

FAQ

Hier versuchen wir vorab Fragen zu beantworten, die Ihnen weiterhelfen können.

Das bekannte Virus der RHD (Rabbit Haemorrhagic Disease, Hämorrhagische Krankheit der Kaninchen, „Chinaseuche“) hat in den letzten Jahren mutiert, und es hat sich eine neue Variante, die sogenannte RHD2, von Frankreich bis zu uns ausgebreitet, gegen die der alte RHD-Impfstoff nicht schützte. Die RHD ist eine sich rasant in Kaninchenbeständen ausbreitende Seuche, die sehr schnell sehr viele Tiere ohne Vorwarnung dahinraffen kann. Betroffene Tiere zeigen Blutungen der inneren Organe und sterben oft sehr plötzlich an einer völlig akuten Krankheit.
Die Viren können direkt von anderen Hauskaninchen, Wildkaninchen oder Feldhasen auf Ihr Kaninchen übertragen werden, aber auch indirekt über Fliegen. Es ist daher sehr wichtig, das Kaninchen durch eine Impfung gegen beide RHD-Varianten zu schützen.

Die neuen Impfstoffe, die auch gegen RHD2 schützen, sind deutlich teurer als die alten, aber die neue Variante hat die alten Stämme schon zum Teil verdrängt.

Eine zweite tödliche, wenn auch nicht ganz so hoch akute Krankheit der Kaninchen ist die Myxomatose („Kaninchenpest“). Sie kann sich durch Schwellungen an Augenlidern, im Gesicht und im Genitalbereich äußern, und verläuft meist nicht so rasant wie die RHD, ist aber nicht heilbar. Auch hier übertragen vor allem Fliegen die Infektion von Tier zu Tier, z.B. auch von Wildkaninchen auf Hauskaninchen.

Der Schutz gegen alle drei Erreger wird je nach Lebensumständen durch eine oder zwei Impfungen erzielt  und zumeist jährlich aufgefrischt.

Bei Fragen melden Sie sich bei uns, wir beraten Sie gerne.

Ihre Tierarztpraxis am Wormser Platz

Die Impfempfehlung für die Katze richtet sich stark nach den Lebensumständen. Diese sind so verschieden wie sonst bei kaum einem anderen Haustier.

Lebt die Katze z.B. nur im Haus, ob mit oder ohne Balkon, aber ohne Kontakt zu Artgenossen oder Wildtieren, so ist es trotzdem sinnvoll, sie gegen die beiden wichtigsten Katzenschnupfenviren zu schützen. Diese sind das sehr verbreitete feline Herpesvirus, auch felines Rhinotracheitisvirus (FVR) genannt, welches vor allem Augen-, Nasen- und Luftröhrenentzündungen auslöst, und das feline Calicivirus (FCV), das bei Infektion schmerzhafte Schleimhautverletzungen auf Zunge und Maulschleimhäuten hinterlässt. Die Erreger können je nach Umgebung über Monate hinweg in der Umwelt ansteckungsfähig bleiben, daher kann man sie auch gerade mit Schuhen oder mit der Kleidung in die Wohnung tragen.

Auch gegen das feline Panleukopenievirus, ein Parvovirus, welches zu der  widerstandsfähigsten Virengruppe überhaupt gehört, sollte eine Katze immer geschützt sein. Diese Viren sind sehr schwer abzutöten, und können bei ungeschützten Katzen heftige und oft tödliche Durchfälle, sowie bei jungen Kätzchen und Katzenföten Kleinhirnentwicklungsstörungen, also lebenslange Behinderungen auslösen. Die Impfung gegen RCP (R = Rhinotracheitisvirus und C Calicivirus, P = Panleukopenievirus) mit dem Impfstoff „CVR“ gegen alle drei Erreger wird im Alter von 8 Wochen begonnen, dann mit 12 und 16 Wochen, sowie mit 15 Monaten wiederholt. Dann ist der Grundschutz abgeschlossen. Die weitere Impfauffrischung erfolgt jährlich, weil insbesondere der Schutz gegen das Herpesvirus nicht länger vorhält.

Eine Katze, die Kontakt zu Artgenossen hat, die außerhalb des eigenen Haushaltes leben (Freigängerkatzen oder Katzen mit Aufenthalten in einer Katzenpension) sollte man zunächst auf die Trägerschaft von Leukoseviren testen (Speichel- oder Bluttest) und sie bei negativem Testergebnis zusätzlich gegen Leukose impfen. Ist eine Katze bereits Träger des Leukosevirus, kann die Impfung keinen Schutz mehr bewirken und wird nicht empfohlen. Für den Grundschutz sind zwei Impfungen im Abstand von 3-4 Wochen erforderlich und daraufhin die Wiederholung nach einem Jahr. Wenn ein Tier an Leukose erkrankt, so liegt zwischen der Infektion mit dem Virus und dem Entstehen von Symptomen (Immunschwächung, Blutarmut, Tumorbildung) ein sehr variabler Zeitraum, im Durchschnitt 2 ½ Jahre. Nur ganz wenige Katzen können das Virus nach der ersten Vermehrung im Körper wieder komplett aus dem Körper entfernen, die meisten bleiben lebenslange Träger und sterben oft Jahre später an den Symptomen. Eine infizierte Katze entwickelt viel häufiger bakterielle Infekte oder Infekte mit anderen Viren z.B. mit dem FIV (Katzenaidsvirus).

Eine weitere Möglichkeit der Ansteckung durch andere Katzen besteht durch das feline (katzenspezifische) Corona- oder FIP-Virus. Diese Viren haben mit der Corona-Pandemie beim Menschen nichts zu tun und sind für Menschen nicht ansteckend, nur für Katzen. Die Infektion und Erkrankung tritt vor allem in größeren Katzenbeständen auf. Das Virus kann auch länger im Körper der Katze bleiben und weiterhin ausgeschieden werden, obwohl die Katze keine Symptome wie Durchfälle oder Atemwegsentzündungen mehr zeigt. Diese felinen Coronaviren haben eine sehr unangenehme Eigenschaft: Sie können ihre Erbsubstanz verändern und zu den sogenannten „FIP-Viren“ mutieren. Aus eher harmlosen Durchfall- und Atemwegserregern werden so tödliche Auslöser der bis heute noch schlecht heilbaren FIP. Die FIP, die feline infektiöse Peritonitis, ist eine Krankheit mit zwei Verlaufsformen: der feuchten Form, mit klassischer Bildung von Körperhöhlenergüssen (vor allem Bauchwassersucht und Brusthöhlenerguss) und der trockenen Form, die Entzündungsherde an verschiedenen Körperstellen, unter anderem in den Augen und im Gehirn, auslöst. Man kann zwar Katzen auf das Vorhandensein von Antikörpern gegen Coronaviren testen, aber der Blutwert kann bei einer infizierten und virustragenden Katze auch wieder in den Normalbereich absinken. Es gibt keine 100%ige Schutzmöglichkeit durch das Impfen, jedoch kann man über die zusätzliche Impfung mit dem Nasentropfenimpfstoff das Möglichste tun, um den Körper durch die Bildung spezieller Schleimhaut-Antikörper (IgA) gegen Coronaviren zu wappnen.

Gegen Tollwut muss zusätzlich jede Katze geimpft sein, die in fremde Länder verreisen oder nach Deutschland einreisen soll. Dabei ist ein EU-Heimtierausweis und die Kennzeichnung der Katze mit einem Mikrochip Pflicht. Generell sollten Katzen, die ins Freie gehen, eine zusätzliche Schutzimpfung gegen Tollwut besitzen, denn immer noch gilt die alte Tollwutverordnung: Wenn ein Verdachtsfall für Wildtollwut auftritt, und eine Kontaktmöglichkeit bestand (und welcher Katzenbesitzer könnte dies ausschließen) kann ggf. das Amt anordne alle möglichen Kontakttiere getötet werden, nur die geimpften Tiere sind besser gestellt und werden in Quarantäne gesetzt.

Schützen Sie daher Ihre Katze und lassen Sie sie entsprechend ihrer Lebensumstände impfen – wir beraten Sie gern!

Ihre Tierarztpraxis am Wormser Platz

Kennen Sie die „Stuttgarter Hundeseuche“, auf lateinisch „Leptospirose“? Unsere Stadt hat einer ernstzunehmenden Hundekrankheit ihren landläufigen Namen gegeben.

Der Erreger, Leptospira interrogans Serogruppe canicola Serovar canicola, ist ein kleines spiral- bis kleiderbügelförmiges Bakterium, das von Mäusen, dem Mäuseurin und über Gewässer auf den Hund übertragen werden kann. Leptospiren können ein akutes Krankheitsbild mit dramatischer Niereninsuffizienz und Leberentzündung auslösen, aber auch als chronische Form über längere Zeit relativ symptomlos und daher unbemerkt bleiben. Es gab auch schon erkrankte Hunde, die die akute Form nur durch eine sehr aufwändige und teure lange stationäre Dialyse an spezialisierten Universitätskliniken überlebt haben.

Wenn ein Hund betroffen ist, kann er die Erreger über seinen Urin ausscheiden. Auch für Menschen sind Leptospiren ansteckend und gefährlich. Schützen Sie Ihren Hund daher vor den vier wichtigsten Untertypen der Leptospiren!

Nach der Grundimmunisierung, die aus der Erstimpfung, einer Boosterung nach 4 Wochen und der Wiederholung nach einem Jahr besteht, muss die Impfung gegen Leptospirose weiterhin jährlich aufgefrischt werden, da die durch die Impfung provozierte Immunreaktion nicht ganz so stark und langandauernd ist wie bei den Impfkomponenten gegen Tollwut, Staupe, Hepatitis oder Parvovirose, bei denen der Schutz nach der Grundimmunisierung je nach Impfstoff mittlerweile für bis zu 3 Jahre anhält.

Gegen die Wildtollwut kann sich Deutschland durch die freie Bewegungsmöglichkeit der Wildtiere niemals ganz absichern, und es gilt immer noch die alte Tollwutverordnung: Tiere, die in Kontakt mit möglichen Tollwut-Trägern gekommen sind, müssen nur dann nicht getötet werden, sondern kommen in Quarantäne, wenn sie einen gültigen Tollwut-Impfschutz besitzen.

Immer wieder kommen gerade über Tiertransporte Jundhunde aus den osteuropäischen Ländern, die vor allem Staupe und Parvovirose mitbringen. Die Staupe ist derletzt auch wieder bei einheimischen Füchsen aufgetreten. Der Schutz vor diesen Erkrankungen sollte also weiterhin sichergestellt werden.

Auch gegen das Parainfluenzavirus sollte weiterhin jährlich geimpft werden. Dieses Virus ist einer der sogenannten Zwingerhustenerreger, wobei die ansteckende Hustenerkrankung nicht nur Hunde betrifft, die wirklich im Zwinger leben, sondern auch bei Haus- und Familienhunden auftritt, die Kontakt zu anderen Hunden haben, z.B. auf dem Hundeplatz oder beim Gassigehen. Das Virus wird beim Spielen und Beschnüffeln mit anderen Hunden durch Tröpfcheninfektion übertragen.

Als zusätzlichen Schutz bei besonders gefährdeten Hunden kann die Immunisierung gegen einen anderen Erreger von Atemwegsinfektionen aus dem Zwingerhustenkomplex überlegt werden. Dieser spezielle Nasentropfen-Impfstoff stärkt die Abwehr  gegen das Bakterium Bordetella bronchiseptica.

Bei Hunden gibt es, im Gegensatz zum Menschen, die Möglichkeit, gegen Borreliose zu impfen. Es empfiehlt sich jedoch, gerade bei starkem Zeckenaufkommen wie in den letzten Jahren, den Hund gegen die wichtigsten drei Untertypen der von Zecken übertragenen Borreliose-Erreger zu schützen. Auch dieser Schutz muss nach der Erstimpfung und der Wiederholung vier Wochen später im Weiteren jährlich aufgefrischt werden. Es gibt keine Impfung gegen Zecken selbst. Diese sollten mit einem Antiparasitikum davor abgeschreckt werden, den Hund zu befallen.

Gegen FSME (Frühsommer-Hirnhautentzündung) kann man Hunde im Gegensatz zum Menschen nicht impfen. Die Erkrankung ist beim Hund zum Glück selten, aber der Zeckenschutz sollte nicht vernachlässigt werden, da die Krankheit, wenn sie beim Hund ausbricht, sehr schwerwiegend verläuft und meist tödlich endet.

Wir arbeiten in der Regel mit Terminvereinbarung, um Wartezeiten kurz zu halten und jedem Tier ausreichend Zeit zu widmen. In Notfällen können Sie selbstverständlich jederzeit ohne Termin zu uns kommen.
Die Kosten richten sich nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) und hängen von der Art der Behandlung ab. Gerne geben wir Ihnen vorab eine transparente Einschätzung der anfallenden Kosten.
Bitte bringen Sie – wenn vorhanden – den Impfpass Ihres Tieres sowie Vorbefunde oder Medikamente mit. So können wir uns ein umfassendes Bild machen.
Wenn ein Hund länger als 24 Stunden oder eine Katze länger als 12–24 Stunden nicht frisst, sollten Sie uns kontaktieren. Bei kleinen Heimtieren wie Kaninchen ist bereits nach wenigen Stunden Vorsicht geboten, da Verdauungsprobleme schnell kritisch werden können.
Bei akuten Symptomen wie Atemnot, starken Blutungen, Krampfanfällen oder Vergiftungsverdacht sollten Sie sofort handeln. Kontaktieren Sie uns umgehend oder wenden Sie sich an den tierärztlichen Notdienst im Raum Stuttgart.

Ich war heute das erste mal in der Praxis (überhaupt nach 30 Jahren das erste mal wieder beim Tierarzt) und war ebenso aufgeregt wie meine kleine Robo-Dame. Ich bin begeistert und die Kleine schläft schon wieder in ihrem Nest :-) War von A bis Z alles ganz toll, sie wurde mit viel Vorsicht untersucht, wir bekamen gleich eine Diagnose (100% Diagnose schwierig bei den Kleinen), mir wurde alles in Ruhe erklärt, bekam auch gleich ein Medikament mit. Da wird mit Herz gearbeitet…und auch die Arzthelferinnen beide sehr sympathisch. Kann ich also nur empfehlen und melde mich demnächst auch gerne wieder zum Kontrolltermin mit meiner Kleinen an.

Worauf ist beim Halten eines Haustieres zu achten? – Tipps vom Tierarzt Stuttgart Die Entscheidung für ein Haustier – wohlüberlegt und verantwortungsvollK.-I.T.

Unglaublich tolles Team. Behandeln meine alte Hündin mit Herzproblemen so gut, dass mir keiner glaubt wie alt sie ist. Jeder denkt sie ist um die 10 Jahre alt, dabei ist sie schon fast stolze 20. Die Ärzte sind begnadet und das Team am Empfang sehr lustig und nett. Energie in dieser Praxis ist 100% und die Tiere haben gar keine Angst, hüpfen und verteilen sogar Küsschen an die Ärzte und Personal.
Danke!

Woman with Two DogsA.S.

Ein Team mit so viel Liebe und Wissen, dass 5 Sterne bei Weitem nicht ausreichen!!!

Ich bin seit dem ersten Tag begeistert. Jedes Mitglied im Team nimmt Rücksicht auf die Ängstlichkeit meiner Hündin und versucht ihr den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Sowohl die Ärzte, als auch die netten Arzthelfer/Innen haben für jedes Anliegen ein offenes Ohr und all meine Fragen werden geduldig beantwortet, sodass ich mich sicher fühlen kann und mein felliges Wesen in guten Händen weiss.
Bei meinem ersten Besuch war ich ganz aufgeregt, da meine frisch eingezogene Hündin noch Flöhe in ihrem Gepäck mitgebracht hat. Dr. Andrianaly hat sich die Zeit genommen neben der Bekämpfung der lästigen Viecher auch mich zu beruhigen und mir allerhand Infos zu geben. Vielen Dank für jeden einzelnen Termin!!

Diese Praxis und ihre Menschen kann ich einfach nur weiterempfehlen!!

Verhaltensbiologie: Katzen erkennen, wenn ihre Besitzer mit ihnen sprechen Tierarzt Stuttgart – Erkenntnisse über Kommunikation zwischen Mensch und Katze Viele Katzenbesitzer – und jeder erfahrene Tierarzt in Stuttgart – wissen längst,S.S.

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Fachtierarztpraxis für Kleintiere
Dr. Ute & Ny Hery Andrianaly

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